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Die verschiedenen Materialien von Schmuck

Schmuck wird aus den verschiedensten Materialien hergestellt. Jedes Material hat ganz spezielle Eigenschaften, Vorteile und Nachteile. Nachfolgend finden Sie eine Übersicht für Materialien, die in Schmuck zum Einsatz kommen.

Goldlegierungen

  • Gold: Gold ist das wohl beliebteste Material der Welt. Es ist äußerst vielseitig und kostbar, gleichzeitig aber auch weich und leicht formbar. Aus diesem Grund wird es auch kaum in seiner reinen Form verwendet. Die Goldfarbe ist schick und lässt sich durch Legierungen auf verschiedene Arten verändern. Ein großer Vorteil ist seine Widerstandsfähigkeit, da es von Säuren nicht angegriffen werden kann. Darüber hinaus behält es lange seine Materialeigenschaften, es zerkratzt nur schwer und bleibt so lange Zeit schön.
  • Gelbgold: Diese Legierung ähnelt der Farbe Gold stark, besitzt jedoch künstlich verbesserte Eigenschaften. Dadurch ist das Material leichter zu verarbeiten, widerstandsfähiger und günstiger. Goldgelb ist mit verschiedenen Goldgehalten zwischen 33 und 99 Prozent erhältlich. Weitere Bestandteile sind Silber und Kupfer, die dem Material seine endgültige Farbe verleihen.
  • Weißgold: Durch Zusätze wie Platin, Silber sowie andere Bestandteile wird dem Gold seine ursprüngliche Farbe „entzogen“, wodurch verschiedene Weißgold-Töne entstehen. Weißgold ist im Gegensatz zu Gelbgold sehr modern und eine beliebte sowie moderne Alternative, die bei Trauringen sehr beliebt ist.
  • Rotgold: Goldlegierungen mit roten Farben haben zahlreiche Untergruppen wie Orangegold oder Roségold. Um diese Rotstiche zu erhalten, wird dem Gold viel Kupfer beigemischt, worunter leider dessen Widerstandsfähigkeit leidet. Grundsätzlich gibt es fast keinen Schmuck aus reinem Rotgold, da der Farbkontrast zur mitteleuropäischen Haut zu schwach ist und der Schmuck so nicht auffallen würde. Rotgold wird deshalb häufig als Akzent zu Weißgold oder Gelbgold verarbeitet.

Silber

Ein beliebtes Material für die Schmuckherstellung, welches sich sehr leicht verarbeiten lässt und härter als Gold ist. Sein Nachteil ist, dass es nach einiger Zeit anläuft und einen gelblichen Farbton annimmt. Hochwertige Silberringe werden rhodiniert, also mit einem chemischen Verfahren widerstandsfähiger und haltbarer gemacht.

Edelstahl

Edelstahl ist speziell bearbeitetes Eisen, welches äußerst widerstandsfähig, jedoch auch rostanfällig ist. Seine Korrosionsbeständigkeit, Härte und das silbrige Aussehen machen es allerdings zu einem beliebten Edelmetall. Edelstahlringe sind eine günstige Alternative zu Silberringen, haben aber den Vorteil, dass sie nicht so leicht zerkratzen.

Palladium

Dieses Mitglied der Platin-Metalle zeichnet sich durch seine Widerstandsfähigkeit und Härte aus. In seiner reinen Form ist es hell und weiß, nach der Verarbeitung zu Schmuck aber meist hellgrau. Aufgrund seiner aufwendigen Verarbeitung (bei hohen Temperaturen) und seinen unauffälligen Farbtönen kommt es im Schmuckbereich alleine kaum zum Einsatz, sondern wird mit Gold oder Silber kombiniert.

Diamant

Diamanten sind im Grunde extrem hartes Material, welches zu 100 Prozent aus Kohlenstoff besteht, das unter sehr hohem Druck entsteht. Diamanten sind meist ein Rohmaterial, welches unter richtiger Bearbeitung und mithilfe von Schliffen zu einem Brillanten wird, welcher wunderschöne Farbspiele und Lichtbrechungen bietet.

Strass

Hierbei handelt es sich um Glas-Steine, welche seit dem 18. Jahrhundert als Diamant-Imitationen genutzt werden. In puncto Glanz und Farbstreuung sind sie von Diamanten kaum zu unterscheiden, sie besitzen allerdings nicht die charakteristische Ritzhärte und den Lichtbrechungsindex.

Zirkonia

Zirkonia sind künstlich produzierte Diamanten, die ausgesprochen widerstandsfähig und hart sind. Im Gegensatz zum Diamanten sind sie weder selten noch günstig. Dennoch sehen sie äußerlich dem Diamanten zum Verwechseln ähnlich, wodurch er in der Regel nur mit aufwendigen Untersuchungen unterschieden werden kann. Durch seine Eigenschaften wird Zirkonia immer häufiger in diverse Ringe wie Partnerringe oder Freundschaftsringe aber auch Trauringe eingearbeitet.

Brillanten

Ein geschliffener Diamant, der mit seiner hohen Lichtbrechung einzigartige Farbspiele zustande bringt. Der Wert eines Brillanten wird von seinem Gewicht, Schliff, Form, Farbe sowie Reinheit beeinflusst. In Ringen werden sie meist in runder, weißer Form verarbeitet.

Andere Materialien

  • Leder: Die durch einen chemischen Prozess haltbar gemachte Tierhaut wird in der Schmuck-Industrie häufig für Armbänder aber auch Accessoires eingesetzt.
  • Künstliche Materialien: Moderne Arbeitsprozesse erlauben es, künstliche Materialien oder Imitate von diversen anderen zum Teil wertvollen Materialien herzustellen. So kommen für die Schmuckverarbeitung diverse Glasperlen, Edelsteine und Perlen zum Einsatz.
  • Schmuckstein: Schmucksteine, oder auch Edelsteine, sind Gesteine, Minerale oder Glasschmelzen, welche als schön empfunden und zu oder in Schmuck verarbeitet werden.
  • Juwel: Ein geschliffener Stein, der durch den Schliff wunderschöne Lichtreflexionen erhält. Ein hochwertiger Schliff erhöht nicht nur den kommerziellen Wert eines Edelsteins, sondern auch seinen Ausgangswert.

Artikelbild: © Africa Studio / Shutterstock