Wasserdichtigkeit

Wasserdichtigkeits-Angaben können in Metern erfolgen (30 m, 50 m, 100 m, 200 m, 1000 m), üblicher sind jedoch die Atmosphären-Angaben (3 atm, 5 atm, 10 atm, 20 atm). 

Wann eine Uhr somit „wirklich“ wasserdicht ist, ist nicht so leicht zu beantworten.  Wenn Wasser in die Uhr eindringt, bildet sich schnell Rost und die feinen Zahnräder der Uhr werden zerstört. Gleiches gilt übrigens auch für Digitaluhren; hier gibt es zwar keine Zahnräder, aber ein kompliziertes technisches Innenleben, das beschädigt werden kann. Befindet man sich außerhalb des Wassers auf Meereshöhe, ist die Uhr einem Druck von 1 bar ausgesetzt (dies entspricht 1 kg pro cm²). Wenn man nun unter Wasser ist, steigt der Druck alle 10 Meter um ein bar. Das heißt: wenn man 10 Meter unter Wasser ist, beträgt der Druck 2 bar, ist man 20 Meter unter Wasser, beträgt der Druck schon 3 bar, usw.

Zumeist werden die Dichtigkeitsangaben in Atmosphären (atm) angegeben:  1 bar entspricht 0,980665 atm, somit ist 1 bar in etwa 1 atm.
In der Regel ist es so, dass die Atmosphären-Angabe im Gehäusedeckel der Uhr eingeprägt wird und die Meter-Angabe auf das Zifferblatt gedruckt wird. Dabei muss man wissen, dass sich die Angabe immer auf den Maximaldruck bezieht. Die Bezeichnung „water resistant“ bedeutet, dass die Uhr  ausreichend vor Schweiß, Wasserspritzern und Regentropfen geschützt ist.




Praxistipps

-  Nachdem Sie mit Salzwasser in Kontakt gekommen ist, sollten Sie Ihre Uhr mit Leitungswasser abspülen, damit sich kein Rost bildet.

-  Die Dichtungen sollten möglichst alle 3 Jahre gewechselt werden. Für Bodendichtungen gilt, dass diese nach jedem Öffnen ersetzt werden sollten, um die Wasserdichtigkeit zu gewährleisten.

-  Uhren, die noch aus den 1930er Jahren stammen oder noch älter sind, bieten keinen Spritzschutz. Sie sollten deshalb z.B. beim Händewaschen abgenommen werden.

-  Betätigen Sie NIE die Einstellknöpfe oder die Krone unter Wasser.